2021 werden 21 von 33 Erlanger Schulen noch nicht "grundsaniert" sein – eine davon ist die Grundschule Eltersdorf (Foto).
2021 werden 21 von 33 Erlanger Schulen noch nicht "grundsaniert" sein – eine davon ist die Grundschule Eltersdorf (Foto).

Erlanger Schulen fit für die Zukunft machen

Fortschreibung des Schulsanierungsprogramms

Den Antrag der CSU-Stadtratsfraktion finden Sie am Ende dieser Seite zum Download.

Schulleiterin Doris Reinermann-Kock von der Grundschule Eltersdorf (links) im Gespräch mit Stadträtin Alexandra Wunderlich.
Schulleiterin Doris Reinermann-Kock von der Grundschule Eltersdorf (links) im Gespräch mit Stadträtin Alexandra Wunderlich.

"Mit Abschluss des aktuellen Schulsanierungsprogramms - voraussichtlich im Jahr 2021 - werden 12 von 33 Erlanger Schulen grundsaniert sein. Es gilt, den noch nicht sanierten Schulen einen Zeitplan aufzuzeigen und Perspektiven zu eröffnen", fasst Stadträtin Alexandra Wunderlich, bildungspolitische Sprecherin der CSU-Stadtratsfraktion, das Ziel der CSU für weitere Schulsanierungen zusammen.

Mit Abschluss des aktuellen Schulsanierungsprogramms - voraussichtlich im Jahr 2021 - werden 12 Schulen grundsaniert sein. Das heißt aber im Umkehrschluss, dass bei einer Gesamtzahl von 33 Schulen für die die Stadt Erlangen Sachaufwandsträger ist, bis zu 21 Schulen nicht auf dem dann aktuellen Stand sind.

Gerade auch in den letzten Wochen hat sich gezeigt, dass weitere Schulen dringend sanierungsbedürftig sind (siehe Schreiben Ortsbeirats Eltersdorf vom 5. Januar 2018).

Damit ist es aus unserer Sicht nun dringend erforderlich, das Schulsanierungsprogramm fortzuschreiben. Es gilt, den noch nicht sanierten Schulen einen Zeitplan aufzuzeigen und damit Perspektiven zu eröffnen. Es darf nicht zu einer Wettbewerbsverzerrung kommen, in der eine nicht sanierte Schule für Schüler, Eltern und Lehrkräfte an Attraktivität verliert. 

Deshalb haben Fraktionsvorsitzende Birgitt Aßmus, stv. Fraktionsvorsitzende Gabriele Kopper, Alexandra Wunderlich, Sonja Brandenstein, Martin Ogiermann und Christian Lehrmann für die CSU-Stadtratsfraktion beantragt, die Verwaltung möge aufzeigen, wie das Schulsanierungsprogramm fortgeschrieben wird um

  • einen Überblick über den weiteren Sanierungsbedarf zu erhalten, der es ermöglicht
  • einen Zeitplan für die Sanierungen aufzustellen und schließlich
  • die dafür erforderlichen Aufwendungen zu prognostizieren.


Der Stadtrat lag mit seiner Grundsatzentscheidung für das Schulsanierungsprogramm im Jahre 2007 richtig: Es war der Startschuss für ein Gebäudesanierungsprogramm wie es in diesem Umfang einmalig in der Nachkriegsgeschichte Erlangens war. Erstmalig hatte sich der Stadtrat über einen längeren Zeitraum für ein umfassendes Sanierungsprojekt gebunden. Das Verteilen von Geldern nach dem Gießkannenprinzip sollte zugunsten einer umfassenden Sanierung von Gebäudeteilen vermieden werden. Damit war die Verwaltung beauftragt, ein Maßnahmenpaket für das Schulsanierungsprogramm zu schnüren und in einem festen Zeitraum umzusetzen.

Zwischenzeitlich schwierige Haushaltslagen der Stadt machten es notwendig, dass sich der Sanierungszeitraum verlängerte. Gleichzeitig wurde mit der schrittweisen Umsetzung offensichtlich, dass die Investitionssumme wiederholt angepasst werden musste und mittlerweile die 100 Mio Euro-Grenze überschritten hat.

Aber es war und ist der richtige Schritt: Das Amt für Gebäudemanagement erarbeitete sich zur Durchführung des Schulsanierungsprogramms Leitlinien. Damit sollten die unterschiedlichen Gegebenheiten, baulichen Defizite sowie die Anforderungen aus den technischen und gesetzlichen Vorgaben strukturiert sowie die Wünsche der Schulen weitestgehend berücksichtigt werden.

Die Leitlinien beinhalten zum einen den Grundsatz der „Energieeffizienz und Nachhaltigkeit“ bei der Wahl der Sanierungsvariante, zum anderen das „Setzen von Sanierungsschwerpunkten“. Die Sanierungen werden von „innen nach außen“ ausgeführt, um den störenden Eingriff in den laufenden Schulbetrieb auf einen kurzen Zeitraum zu beschränken und den Unterricht dann auch langfristig von Bautätigkeit freizuhalten.

Die mittlerweile sanierten Schulen verfügen wieder über „attraktive und runderneuerte“ Schulhäuser, in denen es Schülern und Lehrern Spaß macht zu lernen und zu lehren.

Derzeitig werden das Ohm-Gymnasium und das ASG saniert, die Vorbereitungen für das MTG laufen und der Neubau des Werkstättentrakts im „Campus Berufliche Bildung“ wird geplant.

Ansprechpartner:

Alexandra Wunderlich
CSU-Kreisvorsitzende Erlangen, stv. Fraktionsvorsitzende, Stadträtin

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Birgitt Aßmus
Stadträtin

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Gabriele Kopper
Stadträtin

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Sonja Brandenstein
Stadträtin

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Martin Ogiermann
Mitglied im Fraktionsvorstand/Schriftführer, Stadtrat, CSU-Ortsvorsitzender Süd, stv. Kreisvorsitzender Junge Union (JU), Schriftführer CSU-Kreisvorstand Erlangen

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Christian Lehrmann
stv. Fraktionsvorsitzender, Stadtrat, stv. CSU-Kreisvorsitzender, CSU-Ortsvorsitzender Bruck-Anger, Bezirksvorsitzender Mittelfranken des AK Polizei, Kreisvorsitzender Kommunalpolitische Vereinigung (KPV)

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CSU-Stadtratsfraktion Erlangen

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