Wahlergebnisse in Dechsendorf

Die CSU ist bei Wahlen in Dechsendorf seit Langem stärkste Kraft. Bei Bundestags- und Landtagswahlen lagen die Stimmenanteile um 50 %, seit 2005 allerdings darunter. Bei Stadtratswahlen hatte sich die CSU von 47,5 % (1972) auf um die 60 % über mehrere Perioden lang entwickelt, bei der Wahl 1996 sogar bis auf 62,3 %. Bei den letzten beiden Wahlen gibt es allerdings deutliche Rückgänge, 2008 auf 48 % und 2014 nochmals auf 44 %.

Ergebnisse Bundestagswahlen seit 1980

Kommentierung Bundestagswahl 2017

Die Bundestagswahl hat für die großen Parteien CDU/CSU und SPD – die vorher die Große Koalition bildeten – ein böses Erwachen erbracht. CDU/CSU fielen bundesweit um 8,6 % auf 32,9 %. Die SPD erreichte ihr schlechtestes Wahlergebnis überhaupt mit 20,5 % (-5,2 %). Drittstärkste Partei wurde die AfD mit 12,6 % (+7,9 %).

Die CSU in Bayern hat mit 38,8 % ihr schlechtestes Ergebnis eingefahren und 10,5 % Stimmenanteile verloren.
In Erlangen büßte sie 5,2 % ein und kam auf 31,7 % der Zweitstimmen.
Im Vergleich der Erlanger Wahlbezirke liegt die CSU in Dechsendorf zwar mit 40,9 % hinter Hüttendorf (52,2 %) und Meilwald (42,0 %) sehr gut auf Rang 3, dennoch beträgt auch hier der Rückgang 6,4 %.
Unser Bundestagsabgeordneter Stefan Müller liegt mit seinem Erststimmen-Ergebnis von 48,9 % (-6,8 %) in Dechsendorf deutlich über dem Zweitstimmen-Ergebnis der Partei.

Ergebnisse Landtagswahlen seit 1982

Kommentierung Landtagswahl 2018

Die Landtagswahl 2018 hat für die Volksparteien CSU und SPD drastische Abstürze gebracht. Bayernweit kommt die CSU auf 37,2 % (-10,5 %). Die Grünen werden mit 17,5 % (+8,9 %) zweitstärkste Partei und kommen damit in Bayern zum ersten Mal auf ein zweistelliges Ergebnis. Die Freien Wähler landeten mit 11,6 % (+2,6 %) vor der AfD, die aus dem Stand 10,2 % bekommt. Nur noch fünftstärkste Partei ist die SPD mit 9,7 % (-10,9 %). Die FDP zieht mit 5,1 % (+1,8 %) knapp in den Landtag ein, was die Linke mit 3,2 % nicht schafft.

 

In Erlangen büßt die CSU mit -7,9 % weniger als im Landesdurchschnitt ein und kommt auf 30,3 %. Unser Direktkandidat Joachim Herrmann gewinnt das Direktmandat mit 32,5 % vor Christian Zwanziger von den Grünen mit 26,2 %.

 

In Dechsendorf liegt die CSU nach einem Minus von 9,4 % jetzt bei 36,4 %. Die Stimmenanteile der anderen Parteien in Dechsendorf gehen aus dem Diagramm hervor. Demnach können die Grünen sich mehr als verdoppeln, während sich die SPD halbiert. Die AfD spielt mit 6,2 % in Dechsendorf und 6,5 % in der Gesamtstadt keine nennenswerte Rolle und dürfte sich auf Dauer hier nicht etablieren. Freie Wähler (6,2 %) und FDP (5,9 %) liegen in Dechsendorf knapp oberhalb der 5 %-Grenze.

 

Bei der gleichzeitig stattgefundenen Bezirkstagswahl hat unsere Kandidatin Alexandra Wunderlich das Direktmandat vor der Bewerberin der Grünen gewonnen und zieht neu in das Ansbacher Gremium ein.

 

Ergebnisse Kommunalwahlen seit 1972

Kommentierung der Kommunalwahl 2020

Der CSU-Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl, Jörg Volleth, hat dem Amtsträger einen engagierten Wettstreit geliefert. Bei der Ursprungswahl am 15. März erzielte er stadtweit mit 35,4 % nur 3,8 % weniger als der amtierende OB Florian Janik, bei den Briefwählern lag er sogar ganz leicht vor ihm. In Dechsendorf lagen die Stimmenanteile für Volleth bei 42,3 %, für Janik bei 37,2 %. In der Stichwahl konnte sich Janik dann stadtweit mit 54,5 % durchsetzen. Dennoch bedeuten 45,5 % für Jörg Volleth ein ausgesprochen respektables Ergebnis, was ihm die Partei auch entsprechend anerkennt. Er wurde am 27. Mai zum Bürgermeister gewählt und stellt zusammen mit dem Oberbürgermeister die Stadtspitze dar. Die OB-Stichwahl am 29. März fand aufgrund der durch die Corona-Pandemie bedingten öffentlichen Einschränkungen nur als Briefwahl statt. Eine Zuordnung der Wahlergebnisse zu Ortsteilen ist nicht möglich.
In Dechsendorf ist die CSU bei der Stadtratswahl mit 40,4 % der Stimmen wieder mit deutlichem Abstand klar vorn (siehe Grafik), allerdings ist der Stimmenanteil gegenüber dem letzten Urnengang von 2014 um 3,8 % zurückgegangen. Die größten Stimmengewinne erzielten diesmal die GRÜNEN, neben der CSU nahm auch die SPD ab. Bei den kleinen Parteien ist der Rückgang der FDP signifikant, während die anderen leicht zunahmen. Die AfD kam aus dem Stand auf 3,7 %. Erstmals sind im Jahr 2020 bei den Anteilen auch die Briefwahlstimmen mit einbezogen. Erfreulich ist die hohe Wahlbeteiligung von 64,0 % im Ort.
In der konstituierten Sitzung des Ortsbeirats kam es bei der Vorsitzenden-Wahl zu einer knappen Entscheidung mit vier zu drei Stimmen gegen den Kandidaten der CSU, Mathias Trost. Neue Ortsbeiratsvorsitzende ist Tanja Amon, die für die SPD in das Gremium eingezogen ist. Die eigenen Stimmen reichten nicht aus, um die Nachfolge von Norbert Essler in den eigenen Händen zu behalten. Mathias Trost wurde mit den Stimmen aller Ortsbeiräte zum Stellvertreter gewählt.
Stadtweit wurde bei der Wahl des Stadtrates die CSU als stärkste Kraft bestätigt. Sie erzielte 30,3 % der Stimmen und hat damit 15 Sitze im Gremium. Auf Platz 2 folgt die Grüne Liste mit 22,4 % (11 Sitze) und auf Platz 3 die SPD (21,7 %, 11 Sitze). Die weiteren sechs angetretenen Parteien/Gruppen erzielten niedrige einstellige Ergebnisse, darunter auch die FDP.

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