Mitgliederbefragung der MU Mittelfranken

Mittelstand fordert

  • klare Digitalisierungsstrategie in der öffentlichen Verwaltung (eGovernment) sowie
  • Abschaffung des Solidaritätszuschlags.

Österreich hat eine neue Bundesregierung mit einer eindeutigen Digitalisierungsstrategie. Österreich liegt was die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung anlangt auf Platz 5 in Europa. Deutschland liegt weit abgeschlagen auf Platz 20 (Quelle: EU Kommission) (anbei).

Umso wichtiger ist es jetzt die richtigen Weichenstellungen zu setzen!

Die Mittelstands-Union (MU) Mittelfranken führte daher eine Mitgliederbefragung durch.

Im Durchschnitt sind es pro Betrieb mehr als 10,5 Schnittstellen und Kennungen über die gesetzliche Berichts- und Bürokratiepflichten zu erfüllen sind.

Die größten bürokratische Belastung der befragten Mittelständler sind zuvorderst:

  • Vorabmeldungen wegen Vorfälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge
  • Berichtsverpflichtungen an das Landesamt für Statistik
  • Sowie branchenspezifisch die Kreditdatenstatistik der EZB im Kreditgewerbe (AnaCredit) und
  • die neue Medizinprodukteverordnung (MDR) in der Medizintechnik.

Sinnlosestes Beispiel bürokratischen Aufwands: behördenseitig zur Verfügung gestellte Tools und Formulare genügen den Ansprüchen der anfordernden Institution nicht und müssen mehrfach erneut angefertigt werden.

Den befragten Mittelständlern ist sehr wichtig (9,7)*, dass die Politik den Bürokratieabbau mit konkreten Maßnahmen angeht. Vorrangig sehen die Mittelständler  eine klare Digitalisierungsstrategie in der öffentlichen Verwaltung (eGovernment) als sehr wichtig (8,3)* an.

Mit Blick auf Österreich sehen die Mittelständler es als sehr wichtig (9,1)*an alle Berichtspflichten über eine einzige Kennung – Stichwort: eine digitale Identität – bei einer staatlichen Stelle elektronisch erledigen zu können.

Des Weiteren fordern die Mittelständler die generelle Vereinfachung von Aufzeichnungspflichten und die sofortige Abschaffung des Solidaritätszuschlags.

*[1 unwichtig bis 10 sehr wichtig]

 

 

Ansprechpartner:

Dr. Robert Pfeffer
Bezirks- und Kreisvorsitzender Mittelstands-Union (MU), Mitglied CSU-Ortsvorstand Mitte-Nord (Beisitzer)

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