Pavillon an der Riviera steht wieder offen

CSU nahm Anliegen der Bürger ernst

Der Pavillon an der Riviera (Weg an der Ebrardstraße südlich des Meilwalds zwischen Bürgermeistersteg und Schleifmühlstraße), der auf eine vom Erlanger Ehrenbürger Emil Kränzlein am 25. Januar 1911 bei der Stadt Erlangen eingegangene Schenkung von zehntausend Goldmark anlässlich des 90 Geburtstags des Prinzen Luitpold zurückgeht, liegt den Erlangern seit jeher sehr am Herzen.

Bereits das Erlanger Volksblatt vom 10. September 1931 bemerkt anerkennend, dass die mit den Geldern von Emil Kränzlein geschaffene Promenade „ausnahmslos den Beifall aller Erlanger findet“. Besondere Erwähnung findet ein Pavillon, der „den Erholungssuchenden bei plötzlich eintretendem Regen Unterschlupf gewähren“ soll. Eine entsprechende skizzenhafter Darstellung des Pavillons kann der von Stadtarchivar Dr. Andreas Jakob aufgespürten Schenkungsurkunde entnommen werden.

Für die Stadt bringt diese Stiftung auch die Verpflichtung zum Erhalt des inzwischen denkmalgeschützten Kleinods mit sich.

Im Stadtrat bestand im Zuge einer entsprechenden Anfrage von Dr. Kurt Höller Einigkeit, dass dieses in der Praxis rege genutzte Baudenkmal für die Erlanger Bürger erhalten werden müsse. Eine Veräußerung mit Verlust der öffentlichen Nutzbarkeit kam nicht in Frage. Zahlreiche Bürger, allen voran Margret Merk zusammen mit ihrer Nachbarin Renate Dumrese, Altstadträtin Marianne Heinze und dem Vorsitzenden des Marienhospital-Förderkreises Walter Ross, hatten sich immer wieder deutlich für den Erhalt des Pavillons zur öffentlichen Nutzung stark gemacht.

So beantragten die CSU-Stadträte Birgitt Assmus, Dr. Kurt Höller, Pia Tempel-Meinetsberger und Uwe Greisinger schließlich am 21.10.2014, im Haushalt 15.000€ für die denkmalschutzgerechte Sanierung dieses auf die Stiftung von Emil Kränzlein zurückgehenden Pavillons bereitzustellen. Am 22.01.2015 erfolgte fraktionsübergreifend ein entsprechender Beschluss, am 30.09.2015 schließlich konnte Margret Merk bei einem von ihr anlässlich der wenige Tage zuvor fertiggestellten Sanierung Kurt Tucholskys Gedicht „Das Ideal“ augenzwinkernd ergänzen:

Wir jedoch sind ganz bescheiden,
drum braucht uns keiner zu beneiden.
Wir wünschen nur den Pavillon neu und offen,
da hat die Stadt die Entscheidung getroffen,
zu hämmern und zu renovieren
den Pavillon auf allen Vieren
der Säulen und auch das Dach.
Da gab es einiges Ungemach.
Nun aber erstrahlt es in altem Glanze,
die Stadt ging da wirklich voll aufs Ganze.
Dafür wir danken aus vollem Munde
mit frohem Gesicht zu dieser Stunde.

 

Bericht von:

Dr. Kurt Höller, MBA
stv. CSU-Kreisvorsitzender, stv. Kreisvorsitzender Mittelstands-Union (MU), Mitglied im Fraktionsvorstand/Beisitzer, Stadtrat

Zum Profil

Zurück

Essenziell

Essenzielle Cookies sind für den Betrieb der Webseite unbedingt erforderlich und können daher nicht deaktiviert werden.

Cookie-Informationen

Statistiken

Statistik-Cookies erlauben das Erfassen anonymer Informationen darüber, wie Sie unsere Webseite nutzen. Sie helfen uns dabei, Ihr Nutzererlebnis und unsere Inhalte zu verbessern.

Cookie-Informationen

Externe Medien

Externe Medien-Cookies erlauben das Laden von Medieninhalten aus externen Quellen. Sie können auch während des Besuchs der Webseite aktiviert werden, wenn Sie auf blockierte Medieninhalte stoßen.

Cookie-Informationen