Neuer Spielplatz im Neubaugebiet 411 in Büchenbach

Bürger bringen viele Ideen ein

Bis 2017 soll die neue Grünalage im Neubaugebiet 411 in Büchenbach fertig gestellt sein. Den Anwohnern stehen dann 1.500 Quadratmeter Grünfläche zur Verfügung. Für die Kinder und Jugendlichen werden zwei Ballsportflächen und ein Spielplatz eingerichtet. Das Spielplatzgrundstück liegt südlich des Rudeltplatzes und des geplanten Stadtteilhauses zwischen den Baugebieten 410 und 411. Das städtische Spielplatzbüro hat am 11.02.2015 Anwohner und interessierte Bürger in das Jugendhaus West eingeladen, um Ideen für die Gestaltung des Spielplatzes und der Ballsportflächen zu sammeln. Zahlreiche Bürger folgten der Einladung und kamen mit vielen Ideen im Gepäck.

Ein Bodentrampolin, eine Babyschaukel oder ein kleinkindgerechtes Klettergerüst sind nur ein paar der vielen Wünsche. Dietmar Radde vom Spielplatzbüro nahm die Anregungen dankbar auf und versprach zu prüfen, was umsetzbar ist. Dem Wunsch nach einem Wasserspielplatz musste er jedoch bereits im Vorfeld eine Absage erteilen. Wasserspielplätze sind sehr kosten- und pflegeintensiv. Außerdem gibt es bereits einen Wasserspielplatz in Büchenbach.

Eine junge Mutter regte an, größere und ältere Bäume zu pflanzen, da diese wesentlich früher Schatten spenden als junge Bäumchen. „Alte Bäume verpflanzt man nicht. Dieses Sprichwort können wir leider auch bestätigen,“ erklärt dazu die Vertreterin aus dem Amt für Stadtgrün. In anderen Bereichen Erlangens habe man älter Bäume gepflanzt, diese seien dann nicht weiter gewachsen und eingegangen. Deshalb pflanzt die Stadt nur noch junge Bäume, greift aber auf eine schnell wachsende und wiederstandsfähige Sorte zurück. Das Spielplatzbüro will nun prüfen ob ein künstlicher Schattenspender errichtet werden kann.

Ein Frau, die mit ihrem jungen Sohn gekommen war, bittet darum, statt einer Beachvolleyballfläche, die für junge Erwachsene interessanter wäre als für Kinder, lieber einen Bolzplatz oder Basketballplatz zu errichten. Das Spielplatzbüro weißt darauf hin, dass über die Art der Ballsportflächen noch nicht entschieden sei. Allerdings setzt das Immissionsschutzgesetz enge Grenzen für die Gestaltung von Ballsportflächen. Ob man nicht die Fläche zwischen Heinrich-Kirchner-Schule und Mönaustraße nutzen könnte, um einen Bolzplatz zu errichten, wollte ein anwesender Bürger wissen. Dietmar Radde will den Vorschlag mitnehmen und prüfen.

Für weitere Informationen steht das Spielplatzbüro unter der Telefonnummer 09131 86 26 73 oder per E-Mail spielplatzbuero@stadt.erlangen.de zur Verfügung.

 

Bericht von

Christian Lehrmann
Fraktionsvorsitzender, Stadtrat, stv. CSU-Kreisvorsitzender, Bezirksvorsitzender Mittelfranken des AK Polizei, Kreisvorsitzender Kommunalpolitische Vereinigung (KPV)

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