Kranzniederlegung zum 25. Todestag von Alt-OB Dr. Heinrich Lades

Birgitt Aßmus erinnerte an die Erfolge der "Ära Lades"

Der Todestag des ehemaligen Oberbürgermeisters und Erlanger Ehrenbürgers Dr. Heinrich Lades jährte sich am 4. August 2015 zum 25. Mal. In Würdigung seiner Verdienste zum Wohle der Stadt gedachten an seinem Grab am Zentralfriedhof neben Mitgliedern der Familie Lades u.a. CSU-Fraktionsvorsitzende Birgitt Aßmus, CSU-Kreisvorsitzende Alexandra Wunderlich, der ehemalige CSU-Fraktionsvorsitzende Hermann Gumbmann, die ehemaligen Stadträte Claus Uhl und Albrecht Börner sowie OB Dr. Florian Janik und Alt-OB Dr. Dietmar Hahlweg. Auch der Vorsitzende des Erlanger IHK-Gremiums Patrick Siegler war gekommen.

OB Dr. Florian Janik für die Stadt Erlangen und Birgitt Aßmus und Alexandra Wunderlich für die CSU legten jeweils einen Kranz am Grab nieder.

Wir sind, so die CSU-Fraktionsvorsitzende Aßmus in ihren Worten desGedenkens, Dr. Heinrich Lades dankbar und denken heute noch mehr als an anderen Tagen an ihn und seine Frau. Birgitt Aßmus schloss ihre Würdigung mit einem Zitat des damaligen CSU-Fraktionsvorsitzenden Siegfried Haas:

„… Dr. Lades hat sein Amt wirklich überparteilich aufgefasst und verwaltet, auch seiner eigenen Partei gegenüber. Dies hat nicht zuletzt dann und wann zu Schwierigkeiten zwischen der Partei und dem Oberbürgermeister geführt. Diese Überparteilichkeit, die manche nicht verstehen konnten und Dr, Lades gelegentlich mit einiger Ironie vorhielten, dieser Gerechtigkeitssinn nach allen Seiten ohne Ansehen der Person waren ein Stück der Persönlichkeit unseres Oberbürgermeisers.“

Lades war 1959 – nach dem plötzlichen Tod von Michael Poeschke – mit 57,9 Prozent der Stimmen zum Stadtoberhaupt gewählt worden. 1965 (65,1 Prozent) und 1971 (51,9 Prozent) wurde er jeweils wiedergewählt. In der durch die Gebietsreform 1972 verursachten Kommunalwahl unterlag Heinrich Lades dann Dr. Dietmar Hahlweg.

In seiner 13-jährigen „Ära Lades“ gestaltete der in Nürnberg geborene, promovierte Jurist Lades die Phase der dynamischen Entwicklung Erlangens zur Großstadt.
Schwerpunkte waren der Ausbau des städtischen Verkehrsnetzes und dessen Anbindung an den neu entstandenen Frankenschnellweg sowie den Main-Donau-Kanal und damit die Öffnung der Stadtentwicklung nach Westen. Auch die Erweiterung des Schul- und Kindergartenangebots (u. a. zwölf weiterführende Schulen), die Schaffung von Wohnungen und Altersheimen (z. B. das Wohnstift Rathsberg), die Errichtung des Jugendzentrums Frankenhof und nicht zuletzt eine expansive Gebietspolitik mit den Eingemeindungen von 1967 und 1972 fielen in seine Amtszeit.
Die Städtepartnerschaften mit Eskilstuna (Schweden) und Rennes (Frankreich) wurden von ihm ins Leben gerufen.
Als städtebaulichen Höhepunkt realisierte er in den Jahren 1968 bis 1971 den „Neuen Markt“ als funktionelle Verbindung von Rathaus, Hotel, Geschäftsflächen und Stadthalle (seit 1990 nach ihm benannt).

Lades gehörte von 1962 bis 1982 dem mittelfränkischen Bezirkstag an, er war hier u.a. auch Vorsitzender der CSU-Fraktion.

Bereits 1972 verlieh die Stadt Erlangen Dr. Heinrich Lades das Ehrenbürgerrecht.

 

Bericht von:

Albrecht Börner
Geschäftsführer CSU-Stadtratsfraktion, Beauftragter Internet/Social Media CSU-Erlangen

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