Parkplatznot an der Gerd-Lohwasser-Halle – SPD erntet, was sie gesät hat

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Wer zur Gerd-Lohwasser-Halle kommt, kennt das Problem: Die Parkplatzsituation ist angespannt, bei Veranstaltungen oft völlig überlastet. Ausgerechnet die SPD fordert nun eine „ortsnahe Lösung“ – dabei ist die geschilderte Situation genau das Ergebnis ihrer eigenen Politik.

Keine Partei steht in Erlangen so konsequent für den Abbau von Parkplätzen wie die SPD. Ihr Leitgedanke lautet: „Wer keinen Parkplatz findet, kommt mit dem Fahrrad oder mit dem Bus.“

Die Realität sieht anders aus: „Wer keinen Parkplatz findet, kommt gar nicht mehr.“

Fehlplanung mit Ansage

Schon beim KuBiC-Projekt wurde in der letzten Wahlperiode – unter der Verantwortung von SPD, Grünen und FDP – bei der Planung bewusst auf Besucherparkplätze verzichtet. Dabei ist absehbar, dass eine so besucherintensive Einrichtung zusätzlichen Parkdruck erzeugen wird. Wenn es dann soweit ist, wird wieder die Verwaltung beauftragt, „kreative Lösungen“ für ein politisch selbst verursachtes Problem zu finden.

CSU steht für Vernunft statt Ideologie

Oft wird der CSU vorgeworfen, die „Autofahrerpartei“ zu sein. Tatsächlich setzen wir uns für eine bedarfsgerechte und ausgewogene Verkehrspolitik ein. Niemand muss bis vor den Laden fahren – aber Geschäfte, Sportstätten und öffentliche Einrichtungen müssen gut erreichbar bleiben. Eine Stadt lebt von Erreichbarkeit – mit allen Verkehrsmitteln.

Künstliche Verknappung in der Innenstadt

Auch in der Innenstadt zeigt sich dasselbe Muster: Parkplätze werden systematisch reduziert, teils ohne verkehrlichen Sinn, nur um Platz für weitere Fahrradständer zu schaffen. Die SPD glaubt, so den „angenehmeren Kunden“ zu gewinnen.

Doch die Praxis zeigt: Weniger Autostellplätze bedeuten nicht mehr Radfahrer, sondern weniger Kundschaft. Das bestätigen zahlreiche Geschäftsleute in der Innenstadt.

Stadt für alle Verkehrsarten gestalten

Die CSU setzt sich für eine attraktive, erreichbare Stadt für alle Verkehrsarten ein. Wer Alternativen schaffen will, muss diese anbieten – nicht erzwingen. Dazu gehören funktionierende Busverbindungen, sichere Radwege, aber eben auch ausreichend Parkraum.

Eigene Fehler erkennen – oder wiederholen?

Bei der Gerd-Lohwasser-Halle mahnt die SPD nun eine Lösung für ein Problem an, das sie selbst durch ihre Politik verursacht hat. Man darf gespannt sein, ob sie aus diesem Beispiel lernt – oder ob schon morgen die nächsten Parkplätze gestrichen und neue Einrichtungen ohne Parkmöglichkeiten geplant werden. Es reicht eben nicht, sich erst dann mit Realitäten zu beschäftigen, wenn sich die Bürger und Nutzer beschweren.

Die Erfahrung zeigt leider: Die Lernkurve bei ideologisch geprägten Weltbildern ist klein.

Kurz-URL zu diesem Beitrag: https://www.csu-erlangen.de/sl02

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