Mit großer Begeisterung haben die Mitglieder der CSU Erlangen den verdienten Wahlsieg von Jörg Volleth gefeiert. Der neue Oberbürgermeister der Stadt Erlangen machte bereits unmittelbar nach Verkündung des Wahlergebnisses bei der anschließenden Wahlparty im Sax deutlich, dass Erlangen einen konsequenten Neuaufbruch braucht.
Der Bezirksvorsitzende der CSU Mittelfranken, Staatsminister Joachim Herrmann, zeigte sich außerordentlich zufrieden mit dem Erlanger Ergebnis. Er betonte, dass sich dieses wohltuend von manchen Entwicklungen in anderen bayerischen Großstädten abhebe. Eine weitere positive Ausnahme bilde das Ergebnis der Oberbürgermeisterwahl in Nürnberg, bei der Amtsinhaber Marcus König als erster CSU-Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg auch für eine zweite Periode wiedergewählt wurde.
Herrmann hob besonders das Engagement und die Geschlossenheit der Erlanger CSU als Grundlage für einen solche Erfolg hervor.
In einer von langem Beifall begleiteten Rede dankte der neue Oberbürgermeister Jörg Volleth nicht nur seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern. Er skizzierte zugleich die zentralen Schwerpunkte seiner Arbeit für die kommenden sechs Jahre.
Es sei unabdingbar, die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen sowie die Attraktivität für Gewerbesteuerzahler wieder stärker in den Mittelpunkt der Erlanger Kommunalpolitik zu rücken. „Wir müssen einen kontinuierlichen Dialog mit den Unternehmerinnen und Unternehmern unserer Stadt pflegen“, so Jörg Volleth.
„Immer dann, wenn es der Stadt Erlangen schlecht geht, muss die CSU die Verantwortung übernehmen – das war unter Siegfried Balleis im Jahr 1996 so und das ist jetzt wieder so“.
Volleth äußerte sich auch zu den Stimmenergebnissen. Entgegen der Einschätzung, dass das ein knapper Sieg sei, stellte er klar, dass er volle 1.300 Stimmen mehr als der bisherige Amtsinhaber erhalten habe.
Zudem kündigte der neue Oberbürgermeister an, aktiv auf die Vereine und Verbände in Erlangen zuzugehen und den intensiven Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern zu suchen: “Wir brauchen alle Erlanger Unternehmen um die Stadt aus der Krise herauszuführen.”
Der CSU-Kreisvorsitzende Dr. Kurt Höller stellte bei der Wahlanalyse fest, dass die Erlanger Linke den größten Stimmenzuwachs verbuchen konnte – dicht gefolgt von der AfD. Dies habe nun zur Folge, dass sich die Mehrheitsbildung im neuen Erlanger Stadtrat herausfordernd gestalten und vieler Gespräche bedürfen werde: “Wir werden mit Offenheit und Kompromissbereitschaft in den inhaltlichen Austausch gehen müssen”.
Kurt Höller und sein Stellvertreter Matthias Thurek dankten gemeinsam mit Fraktionsvorsitzenden und Wahlkampfleiter Christian Lehrmann abschließend ebenfalls allen Kandidaten, Verbänden, engagierten Helferinnen und Helfern, Spendern und Unternehmern, die in den vergangenen Wochen und Monaten diesen verdienten Erfolg möglich gemacht haben. “Jetzt liegt es an uns Verantwortung zu übernehmen”.