„Wenn sich die Welt verändert, ist die CSU die einzige Kraft mit Mut zu Zukunftsideen und Lösungen“, sagte der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder, als Parteivorsitzender Gast beim 80-jährigen Jubiläum des CSU-Bezirksverbandes Mittelfranken.
Lange Reden gab es nicht, vielmehr spielten sich Ministerpräsident Söder und der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann, im Rahmen einer kurzweiligen und von der Erlanger Stadträtin Sophia Schenkel moderierten Talk-Runde die Bälle gegenseitig zu. Dabei wurde deutlich: „Die CSU ist die einzige Volkspartei in Bayern mit Blick auf das Ganze“, während in der Mediengesellschaft vieles, auch Einzelmeinungen, „hochstilisiert und aus dem Kontext gerissen“ werde.
Söder und Herrmann: „CSU mit Blick auf das Ganze“
Nur die CSU könne dadurch entstehende „Einzelblasen“ zusammenführen, was bei der zweiten Talk-Runde „CSU 2035 – Zukunft für Franken, Bayern und Deutschland“ zum Ausdruck kam. Moderiert vom Neustädter Landrat Dr. Christian von Dobschütz diskutierten dazu die Treuchtlinger Bürgermeisterin Dr. Dr. Kristina Becker, Bezirksrätin Cornelia Griesbeck als Vorsitzende der Frauen-Union, Landtagsabgeordneter Andreas Schalk, stellvertretender CSU-Bezirksvorsitzender, und Bundestagsabgeordneter Dr. Konrad Körner als Bezirksvorsitzender der Jungen Union.
Seitens der Delegierten gab es Anerkennung für diese abwechslungsreiche Form des Gedankenaustausches.
Themen waren unter anderem der weitere Ausbau Mittelfrankens auch als Hochschul- und Forschungsstandort („die High-Tech-Agenda muss auch auf dem Land ankommen“) und natürlich die „Überbürokratisierung“, wobei zum Ausdruck kam, dass die Entbürokratisierung „in den Köpfen“ anfangen müsse (Joachim Herrmann) und auf allen Ebenen anzusetzen ist.
Für den zuständigen Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung und Landtagsabgeordneten Walter Nussel muss der Abbau „vorrangig von unten anfangen“, bei der Exekutive und den Kommunen. „Ständige Schuldzuweisungen von einer politischen Ebene auf die andere bringen uns hier nicht weiter“.
Dass viele aktuelle Herausforderungen, vom demografischen Wandel bis hin zu weltweiten Krisen und Kriegen auch auf dem Land Auswirkungen haben, werde beispielsweise bei der Sicherstellung der Wehrhaftigkeit und Maßnahmen zum Katastrophenschutz sichtbar. Und bei der deutschlandweiten Debatte um eine Modernisierung des Sozialstaates wurde unter anderem angeführt, dass „der Wohlstand nicht mit weniger Arbeit“ zu erhalten sei. „Leistung muss sich wieder lohnen“, so der Tenor auch bei Wortmeldungen aus dem Publikum und Anträgen aus den Parteigruppierungen, deren Verabschiedung von Landtagsabgeordnetem Werner Stieglitz moderiert wurde.
„CSU bleibt breit aufgestellte Volks- und Erfolgspartei“
CSU-Bezirksvorsitzender Joachim Herrmann betonte große und kleine Projekte hätten zur Stärkung des ländlichen Raumes beigetragen. Er nannte die Fachhochschule in Ansbach, das Freilandmuseum in Bad Windsheim und Maßnahmen zum Ausbau der Infrastruktur. „Tradition und Fortschritt waren in Bayern schon immer zu Hause“, und für die Zukunft sieht der Vorsitzende des fast 9.000 Mitglieder zählenden CSU-Bezirksverbandes Technologie und Innovation als einzige Chance zum Erhalt der Lebensqualität.
Die CSU sieht sich auch in 2035 als „breit aufgestellte Volks- und Erfolgspartei und fit für die Zukunft“.