Seit 2003 stellt die UNESCO immaterielle kulturelle Ausdrucksformen in den Fokus der Öffentlichkeit. Weltweit sollen überliefertes Wissen und Können, das einen wesentlichen Bestandteil der Alltagskultur darstellt, sichtbar gemacht sowie Maßnahmen zu dessen Erhalt und Weiterentwicklung unterstützt werden.
Deutschland ist seit 2013 Vertragsstaat. Neben dem bundesweiten Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes gibt es in Bayern ein eigenes Landesverzeichnis, in das die Bergkirchweih mit ihrer über 270-jährigen Geschichte aufgenommen wurde. Zusammen dem Verein bergflair konnte letztes Jahr eine Bewerbung eingereicht werden, die von der beauftragten Jury für Wert befunden wurde, in das Bayerische Landesverzeichnis aufgenommen zu werden.
Der Titel durfte bei der letzten Bergkirchweih bereits verwendet werden, im Juli fand jetzt die offizielle Auszeichnung durch Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker in Nürnberg statt.