Die JU Erlangen und Augsburg hat in Augsburg die dringende Debatte über die Zukunft des Sozialstaats weitergeführt. Angesichts der wirtschaftlichen Rezession und einer erdrückenden Abgabenlast luden sie zu einem Fachpodium, das keinen Zweifel ließ: Deutschland braucht jetzt eine mutige Reformkur! Die Veranstaltung, an der unter anderem Vertreter des Bunds der Steuerzahler, der VdK und der IHK-Geschäftsführer Schwaben teilnahmen, zeigte eine klare Linie auf: Der Sozialstaat muss modernisiert werden, um bezahlbar und zukunftsfähig zu bleiben. „Wenn die Abgabenlast immer weiter steigt, gefährdet das unsere Wettbewerbsfähigkeit, die Arbeitsplätze von morgen und den sozialen Frieden von heute“, so Kreisvorsitzende Sophia Schenkel.
Die JU macht eine unmissverständliche Ansage an die Politik: Die Sozialabgaben müssen auf 40 % gedeckelt werden. Die aktuell steigenden Beiträge belasten junge Familien und künftige Generationen unverhältnismäßig stark und machen den Standort unattraktiv. Nur ein schlanker, effizienter Sozialstaat erlaubt es der Wirtschaft, in der Rezession als starker Partner zu fungieren und Arbeitsplätze zu sichern. Entsprechend deutlich war auch die Absage an überholte Rhetorik: „Die ewig gestrige Klassenkampf-Ansage ist veraltet und passt nicht in die aktuellen Zeiten. Wir brauchen keinen Streit, sondern eine Allianz zwischen Politik, Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Wir müssen an einem Strang ziehen“, so der einhellige Tenor des Podiums. Die Veranstaltung in Augsburg war ein deutliches Zeichen der JU Erlangen und Augsburg: Sie fordern eine Politik, die nach vorne blickt, Reformen wagt und die Wirtschaft als zentralen Ermöglicher für soziale Stabilität versteht.