Die Bundesregierung schafft Spielraum für die Kommunen: Mehr Tempo beim Bauen und Unterstützung für den Sport 

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Mit dem im Bundestag verabschiedeten „Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung“, dem sogenannten Bau-Turbo, sollen Bauvorhaben künftig schneller, einfacher und unbürokratischer umgesetzt werden. Ziel ist es, mehr Wohnraum in kürzerer Zeit zu schaffen. 

Für wachsende Städte wie Erlangen sowie das Umland, in dem Wohnraum knapp und teuer ist, bietet der Bau-Turbo (§ 246e BauGB) neue Chancen: Über geeignete Bauvorhaben kann innerhalb von drei Monaten entschieden werden – ohne langwierige Bebauungsplanverfahren für kleinere Projekte. Auf Initiative der Unionsfraktion profitieren nun ausdrücklich auch Einfamilienhäuser und soziale Infrastruktur wie Kitas, Schulen, Stadtteilbibliotheken oder Sportanlagen.

Ergänzend wird das Bauen im Bestand erleichtert, etwa durch Aufstockungen und Umnutzungen. Lockerungen beim Lärmschutz ermöglichen zudem eine praxisnähere Abwägung zwischen Wohnraumbedarf und Immissionsschutz. Für die Kommunen bedeutet dies mehr Entscheidungsfreiheit und weniger starre Vorgaben. Dazu erklärt der Bundestagsabgeordnete Dr. Konrad Körner: „Als Mitglied der AG Kommunalpolitik habe ich mich intensiv eingebracht. Der Bau-Turbo verschlankt Planungsprozesse, senkt Kosten und ermöglicht es Städten, schneller auf konkrete Bedarfe zu reagieren. Wichtig ist mir, dass die Kommunen die neuen Freiräume aktiv nutzen – denn wir haben dafür gesorgt, dass das Gesetz praxisnah, rechtssicher und ohne neue Bürokratie echten Gestaltungsspielraum schafft.“

Sportstättenförderung: Jetzt bewerben – auch für Erlangen und die Region! Neben dem Bau-Turbo hat der Bundestag ein weiteres Programm auf den Weg gebracht, das für unsere Region von Bedeutung sein kann: Mit dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ stehen 333 Millionen Euro für die Modernisierung und energetische Sanierung von Turnhallen, Schwimmbädern und Freisportanlagen zur Verfügung. Gefördert werden Projekte mit bis zu acht Millionen Euro und Zuschüssen von bis zu 45 Prozent, in finanzschwachen Kommunen sogar bis zu 75 Prozent. Auch unsere Region kann von diesem Programm erheblich profitieren. Viele Sportstätten bei uns haben einen Sanierungsbedarf, während gleichzeitig der Bedarf an modernen Trainings- und Begegnungsorten hoch ist. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, entsprechende Projektideen einzureichen. Das Programm unterstützt nicht nur den Breitensport, sondern stärkt auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Denn gut ausgestattete und barrierefreie Sportstätten sind Orte der Begegnung – für Kinder, Jugendliche, Familien und Vereine.

Kurz-URL zu diesem Beitrag: https://www.csu-erlangen.de/10fo

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