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Donnerstag, 06. August 2009 um 15:47 Uhr CSU-Wahlkampfauftakt mit Spitzenkandidat Peter Ramsauer im Kosbacher StadlGut 250 Gäste erlebten einen kämpferischen Stefan Müller und einen bestens gelaunten Peter Ramsauer, die in ihren Ansprachen den Abgesang auf die so genannte große Koalition anstimmten. Beide machten deutlich, dass sie die Zeit dieser politischen Zwangsehe für abgelaufen halten.
Ramsauer, von Beginn an Mitglied des Koalitionsausschusses, gewährte den Gästen des Frühschoppens gar einen Einblick in sein Seelenleben: Er habe, so der CSU-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl, immer wieder die schmerzhafte Erfahrung machen müssen, dass die politischen Vorstellungen der beiden Koalitionspartner „meilenweit“ auseinander lägen. So habe ihn der SPD-Fraktionsvorsitzende Struck allen Ernstes einmal gefragt, warum der CSU denn eigentlich die Anliegen der Landwirte so wichtig seien. Er habe damals augenzwinkernd mit einer einfachen oberbayerischen Kausalkette geantwortet: „Wo keine Bauern, da keine Almen; wo keine Almen, da keine Sennerinnen; wo keine Sennerinnen, da keine Preußen – und wo keine Preußen, da kein Tourismus.“ Dies habe zwar Struck eingeleuchtet, die landwirtschaftsskeptische Haltung seiner SPD-Partei- und Fraktionsfreunde aber nicht wesentlich verändert. Auch vor dem Hintergrund solcher Erlebnisse, könne man nur hoffen, dass die Wähler dieser Koalition bei der Wahl am 27. September ein Ende bereiten, so Ramsauer. Dafür warb auch die Junge Union die unter dem Motto „www.Generation-Aufbruch.de“ ihre Bayerntour zur Bundestagswahl in Erlangen startete.
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