Ein Stadtteil im Wandel

Unser Stadtteil ist nicht nur einer der größten Stadtteile Erlangens, sondern ohne Zweifel auch der schönste und mit seiner vielfältigen Mischung aus Leben, Arbeiten und Lernen einer der lebendigsten. Bei uns wohnen Menschen aus nahezu allen Ländern der Erde, jeden Alters und aus jeder sozialen Schicht – und wir wohnen nicht nebeneinander her, sondern wir wohnen zusammen miteinander! Unser Stadtmotto „Offen aus Tradition“ wird bei uns gelebt und wir sind stolz darauf. Dafür steht die CSU ein!

Unsere Stadträte aus den Reihen der CSU setzen sich in direkter Rückkopplung mit Ihnen, den Bürgern vor Ort, tagtäglich dafür ein, dass die kleinen Herausforderungen der Kommunalpolitik pragmatisch gemeistert werden und dass bei der Umsetzung der großen Ziele auch die vielfältigen Interessen der Menschen nicht vergessen werden. Als CSUler tun wir dies unideologisch und mit einem ständigen Blick für das realistisch Machbare.

Der Erlanger Stadtsüden, zwischen Siemens- Campus und Drausnickstraße, Eisenbahn und Buckenhofer Forst hat in den letzten Jahren eine spannende Verwandlung erlebt, die die erfolgreiche Arbeit der CSU-Fraktion im Stadtrat und von Oberbürgermeister Dr. Balleis eindrucksvoll widerspiegelt. Besonders augenfällig ist die rasante Entwicklung im neuen Stadtteil Röthelheimpark, dessen letzte Baulücken zurzeit geschlossen werden. Dieser hat sich schon jetzt zu einem der beliebtesten Stadtviertel Erlangens entwickelt, in welchem Alt und Jung, Einheimische und Zugezogene aus der ganzen Welt gemeinsam wohnen. Dem erfreulichen Anstieg der Bevölkerung folgend, konnte 2010 endlich das lang ersehnte Stadtteilhaus „Treffpunkt Röthelheimpark“ als Ersatz für den Jugendtreff East-House eröffnet werden. Dieses Zentrum hat sich zu einem wichtigen Kommunikations- und Veranstaltungsort für die Bürger aller Altersgruppen und unterschiedlichster Interessen entwickelt. Rund um den zentralen George-Marshall-Platz beginnt sich ein neues, urbanes Zentrum mit Gastronomie und Einzelhandel zu entwickeln.

Die Entscheidung der renommierten Max-Planck-Gesellschaft, ein Institut für die Physik des Lichtes, zwischen dem Naturschutzgebiet Exerzierplatz und dem Tech- Fak-Campus anzusiedeln, ist ein wichtiger Schritt für die weitere Stärkung der Grundlagenforschung an der Friedrich-Alexander- Universität und zeigt, dass es wichtig und richtig war, diese Fläche als Vorbehaltsfläche für eine Erweiterung des Uni-Campus vorzusehen. Aber auch auf dem bestehenden Uni-Campus wurde in enger Kooperation zwischen Stadt und Land mit dem Umbau des Chemikums und der Flächen um den roten Platz der stetig steigenden Bedeutung der Universität Rechnung getragen. Die stetige Steigerung der Studentenzahlen wird mittelfristig auch den Bau eines weiteren Studentenwohnheims erforderlich machen, was wir ausdrücklich begrüßen.

Von den Veränderungen auf dem Tech-Fak-Gelände profitieren aber nicht nur Universitätsangehörige, sondern es gelang im Zuge dieser Ausbauten die seit langem notwendige Beleuchtung des Fuß- und Radwegs entlang des Naturschutzgebietes zu realisieren. Sowohl die eingesessenen Bewohner des Erlanger Südens wie auch die
Neubürger im Röthelheimpark können sich über das mit enormem Kostenaufwand runderneuerte, traditionelle „Röthelheimbad“ freuen. Das günstig gelegene Familienbad mit angeschlossener Sport-Schwimmhalle erfreut sich großer Beliebtheit und leistet einen wichtigen Beitrag zum Leitgedanken „Gesundheit in Erlangen“.

Verschiedenste Kinderkrippen, -gärten und -horte ermöglichen berufstätigen oder studierenden Eltern weiter in Teil- oder sogar Vollzeit ihrer Beschäftigung nachzugehen und ihre Kinder sehr wohnortnah betreuen zu lassen. Hier zahlt es sich konkret aus, dass Erlangen neben Heidelberg die beste Versorgungsquote mit Kita-Plätzen aller westdeutschen
Großstädte hat.

Die städtische Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAU hat große Teile ihres Bestandes an Geschosswohnungen über die letzten Jahre hinweg energetisch saniert und leistet damit ebenso einen praktischen Beitrag zum Klimaschutz wie zur Reduzierung der Nebenkosten der Mieter. Von der gedämpften Steigerung der Nebenkosten profitieren gerade auch die Mieter in den großen Wohngebieten rund um das Siemens Forschungsgelände.

Weitere wichtige Impulse wird die in Planung gegebene große Multifunktionshalle am Festgelände für den Schul-, Uni- und Breitensport sowie natürlich den erfolgreichen Handballsport in Erlangen geben. Wir als CSU werden darauf achten, dass im Konsens mit den Anliegern hierfür eine ausgewogene Infrastruktur hinsichtlich Verkehrsanbindung,
Parkplätzen, Lärm usw. gesorgt wird. Generell ist es uns ein wesentliches Anliegen, die verschiedenen Interessen der unterschiedlichsten Anlieger in unseren Stadtteilen nicht gegeneinander auszuspielen, sondern möglichst sinnvolle und für alle akzeptable Lösungen zu finden. Der Verkehrsinfrastuktur und der Parkplatzsituation im Umfeld um den Uni-Campus werden wir auch zukünftig viel Aufmerksamkeit widmen. Insbesondere setzen wir uns für eine weitere Verbesserung des Radwegenetzes und eine Verdrängung des Durchgangsverkehrs aus den Wohngebieten ein.

Die großen Themen der nächsten Jahre werden zum einen die Planung des neuen Siemens-Campus auf dem Gelände des heutigen Siemens Forschungszentrums und zum anderen die Planung der Campus-Bahn sein. Bei beiden Planungen werden wir stark darauf achten, dass es zu keinen dauerhaften Beeinträchtigungen der Anwohner kommt. Dabei werden wir uns für einen offenen Dialog auf Augenhöhe zwischen dem städtischen Planungsamt und den Anwohnern einsetzen. Insbesondere lehnen wir es strikt ab, eine Campus-Bahn auf der Nürnberger Straße zu führen, da dafür die gewachsene Baumstruktur der Allee gefällt werden müsste.

Ansprechpartner:

Martin Ogiermann
Stadtrat, CSU-Ortsvorsitzender Süd, stv. Kreisvorsitzender Junge Union (JU), Schriftführer CSU-Kreisvorstand Erlangen

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