"JA" zu STOPP StUB - Meinungen zum Bürgerentscheid

Christa Matschl, MdL a.D.

Kreisvorsitzende der Europa-Union Erlangen-Höchstadt

“Ich fordere für den Großraum Erlangen und Erlangen-Höchstadt ein innovatives und zukunftsorientiertes ÖPNV-System.

Die Lösung ist für mich ein intelligentes Bussystem, welches nicht nur zeitnah, sondern auch kostengünstiger umgesetzt werden kann.

Ein optimiertes Bussystem ist die bessere Alternative!”

Pia Tempel- Meinetsberger, Stadträtin

“Ja, ich bin für STOPP StUB, weil die Trasse nicht am Puls der Zeit ist.

 

Die StUB fährt nicht zum Himbeerpalast und nutzt nicht die Trasse der ehemaligen Sekundärbahn. Sie fährt nicht zu den Unikliniken. Sie fährt nicht in die Altstadt. Sie ist keine echte Ost-West-Verbindung und fährt nicht nach Uttenreuth. Sie fährt nicht zum Flughafen.
Schließlich ist auch Nürnberg ist mit all seinen Schienennetzen nicht staufrei.
Warum soll ich diese StUB-Trasse wollen, die insgesamt zu viele Steuergelder kostet und die Erlangen anteilig zu hoch belastet und bei seinen künftigen Aufgaben einschränkt?

 

Daher sage ich STOPP diese StUB - ein flexibler ÖPNV sieht anders aus.”

Christian Nowak

Kreisvorsitzender Senioren Union Erlangen

"Wir ältere Mitbürger sind gegen den Neubau einer Straßenbahn in Erlangen.

 

Denn sie würde unflexibel nur eine Schienenlinie bedienen. Ihre horrenden Gesamtkosten würden weitgehend das Erlanger ÖPNV-Haushaltsbudget auf unabsehbare Zeit zu Lasten des gut ausgebauten Busverkehrs "schlucken" und bestehende Busverbindungen gefährden.
Gerade ältere, aber auch jüngere Mitbürger, sind auf ein gut ausgebautes Bussystem angewiesen, um mobil zu bleiben!

 

Wir sprechen uns deshalb für ein kostengünstigeres, flexibleres und zudem moderneres Bussystem aus."

Jörg Willmann

kfm. Angestellter

"JA, ich bin gegen die StUB, weil ich ein kostengünstigeres, flexibleres und zudem moderneres Bussystem in und für Erlangen für dringend geboten halte!"

Uwe Greisinger, Stadtrat

Diplom-Ingenieur, CSU-Ortsvorsitzender Erlangen Ost-Sieglitzhof

“Wir brauchen eine Lösung für den gesamten Erlanger Verkehr. Dies betrifft den Verkehr von und nach Erlangen, dies betrifft den Verkehr in alle Richtungen: von und nach Uttenreuth, Neunkirchen, Spardorf, Dechsendorf, Forchheim, ... also den Verkehr in alle Himmelsrichtungen und nicht nur nach Nürnberg und Herzogenaurach.

Was mich bei der StUB Lösung nachdenklich stimmt, ist die Tatsache, dass für einen kleinen Teil der Problemlösung ein so großer Teil der finanziellen Mittel eingesetzt werden soll.

Ja, ich bin gegen die StUB, weil mit sehr viel Geld die Verkehrsprobleme der Stadt nicht gelöst werden und dabei der finanzielle Spielraum der Stadt für eine sehr lange Zukunft sehr stark eingeschränkt wird.”

Fritz Löhr

Rentner

"Die StUB ist ein Millionengrab, wenig durchdacht und ohne erkennbaren Nutzen für die Erlanger Bürger.

Deshalb ein klares Nein zur StUB."

Dr. Joachim Ruffer

Rentner

"Frau Wunderlich hat es kurz und klar formuliert:

 

Die StUB würde auf lange Zeit die Investitionskraft der Stadt Erlangen lähmen.
Deshalb keine StUB!"

Alexandra Wunderlich, Stadträtin

Diplom-Kauffrau, Vorsitzende der CSU-Erlangen

“Ich bin gegen die StUB, weil wir den finanziellen Spielraum für notwendige Investitionen behalten müssen!

 

Schulen, Kultur und Wohnraum sind auch wichtige Standortfaktoren, die wir, wenn wir das unflexible Schienenprojekt StUB realisieren, definitv aufs Spiel setzen!!”

Peter Rath

Rechtsanwalt

"Ich halte es für verantwortungslos gegenüber der Erlanger Bürgerschaft, noch weitere Mittel in die Planung eines schienengebundenen und damit völlig unflexiblen Verkehrssystems zu investieren.

 

Die städtische Verschuldung nimmt laufend zu, sodass die im Falle der Realisierung der StUB anfallenden Investitions- und Unterhaltungskosten den Handlungsspielraum für die Stadt, die für ihre Bürger notwendigen Investitionen insbesondere für Bildung und Infrastruktur vorzunehmen, vollkommen einschränken, ja sogar weitgehend verhindern werden.

 

Ein flexibles Bussystem im städtischen Bereich in Verbindung mit dem gerade erst ausgebauten S-Bahnnetz in der Metropolregion ist die einzige wirklich zukunftsweisende Antwort auf die Anforderungen an den öffentlichen Nahverkehr in unserer Stadt."

Hatto Brenner

Unternehmensberater

"Ja, ich bin gegen die StUB, weil Erlangen ein flexibles Nahverkehrssystem braucht, das die Menschen überall hin bringt."

Gabriele Kopper, Stadträtin

stv. Vorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion Erlangen

“Ja, ich bin gegen die StUB, weil fast alle Stadtteile abgehängt sind. Um eine StUB-Station zu erreichen, muss mich erst ein Bus dorthin bringen.

Deshalb bin ich für ein zukunftsweisendes, flexibles Bussystem mit kurzen Takten.”

Dietrich Puschmann

"Für Herzogenaurach ein Prestigeprojekt, weil man dort unbedingt einen Gleisanschluss will, für Nürnberg ein Geschäft, weil man Betriebshöfe, Leitstelle usw. viel besser auslasten kann - und wir in Erlangen zahlen die Zeche."

Birgitt Aßmus, Stadträtin

Ing.Ass., Vorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion Erlangen

“Ja, ich bin gegen die StUB. Neben der S-Bahn brauchen wir kein zweites Schienensystem, das unsere Stadt auch noch finanziell überfordert.”

Erich Birkholz

Postbeamter a.D.

"Sollte die StUB wirklich kommen, wäre Erlangen total pleite, trotz Zuschüssen beim Bau der Bahn.

Warum sagt uns kein Verantwortlicher, wer dann die Folgekosten bezahlt, vermutlich über Erhöhung der Haus- und Grundsteuer.

Erst wenn dann diese Besitzer davon erfahren, werden fast alle dagegen sein. Wenn erst einmal abgebucht wird, ist es zu spät.

Die StUB würde nur wenige Bewohner von Erlangen bedienen. Keine Bürger aus Eltersdorf, Bruck, Hüttendorf, Kriegenbrunn, Frauenaurach würden je nach Tennenlohe fahren bzw. die von Dechsendorf, nördl. Alterlangen sowie Altstadt, Burgberg, Uni-Kliniken und Sieglitzhof zu den Arkaden laufen, um nach Herzogenaurach oder Nürnberg zu fahren.

Alle Herzogenauracher fahren immer in Frauenaurach auf die BAB 3 und sind nach 10 Minuten in Nürnberg, mit der StUB dagegen 1 1/2 Stunden pro Fahrt unterwegs.

Nürnberg und Erlangen verbindet eine ganz neue S-Bahn mit zusätzlichem Halt an der Paul-Gossen-Straße mit 6 Busplätzen zum Umsteigen. Wenn von dort aus dann Busse direkt durch den Siemens-Campus rollen, brauchen diese Beschäftigten - von deren Arbeitgeber keine Zuschüsse kommen, nur Forderungen stellen - nicht mehr weit zu laufen."

Bernhard Maurer

Rentner

"Ich bin gegen die StUB, weil Busse besser, flexibler und billiger sind."

Herbert Maar

Rentner

"Vom Gedanken ist StUB in Ordnung. Zur Zeit erreicht es allerdings zu wenige Bürger. Das System kommt 20 Jahre zu früh.

Praktischer ist das Bussystem."

Ruth Kießewetter

Sekretärin

"Ja, ich will keine StUB.

Die StUB bedient nur die Nürnberger Straße, aber Erlangen besteht nicht nur aus der Nürnberger Straße.

Fazit: StUB - hohe Kosten für weniger Nutzen."

Wolfram Howein

"Erlangen braucht ein bedarfsgerechtes, flächendeckendes Nahverkehrssystem. Das läßt sich nur mit einem modernen, schritthaltend zu elektrifizierenden Bussystem erreichen.

Ein zusätzliches Straßenbahnsystem kann sich Erlangen nicht leisten."

Lothar Peterreins

Rentner

"Meines Erachtens sollten auch mehr die Probleme des Streckenverlaufs der StUB im innerstädtischen Bereich angesprochen werden (z.B. Unterführung unter der Bahnlinie, Talüberquerung usw.)."

Christa Peterreins

früher Erzieherin

"Ich möchte auf keinen Fall, dass Steuergelder für die StUB ausgegeben werden.

Wir brauchen diese Gelder für Renovierung der Schulen, Straßen, vielleicht auch Schwimmbad, Kindergärten usw."

Christian Lehrmann, Stadtrat

Polizist

“Ich möchte für Erlangen ein flexibles, modernes und attraktives Verkehrssystem. Dem modernen Bussystem gebe ich dabei den Vorrang.

Mit einem attraktiven Bussystem werden mehr Menschen erreicht.”

Birgit Schobert

Bauingenieur

"Ich sage JA zu STOPP StUB, weil ich jedem Pendler seine auf ihn zugeschnittene Alternative zum eigenen Auto geben möchte und nicht alle in eine StUB zwingen kann."

Dr. Robert Pfeffer

Bezirks- und Kreisvorsitzender Mittelstands-Union (MU), Chief Financial Officer cerbomed GmbH, Bankkaufmann, Dipl.-Kaufmann, Dipl.-Volkswirt

“Die Mittelstandsunion (MU) will für Erlangen und die Region das beste ÖPNV SystemWir wollen ein ganzheitliches Verkehrskonzept zur innovativen und intelligenten Mobilität im Großraum!”

Dieter Wohlfahrt

Rentner

"Gegen eine überteuerte Straßenbahnlinie von Nürnberg nach Herzogenaurach, bezahlt zu zwei Drittel von der Stadt Erlangen.

Für ein innovatives, flexibles, bezahlbares OPNV-Konzept!"

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. mehr erfahren